Regnerisch, aber trotzdem eine mords Gaudi - Zeltlager 2014

„Tschüss Mama und Papa, bis nächste Woche.“, hieß es am 9. August 2014 von 15 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Marbach. Für eine Woche sind die Jugendlichen mit ihren Betreuern ins jährliche Zeltlager gefahren. Mit den zwei bis oben hin voll geladenen Mannschaftstransportwagen, sowie dem Gerätewagen Transport ging es ins bayrische Hagenheim bei Landsberg am Lech. 
                         
Vorschau

Dort konnte unsere Gruppe ihre Zelte auf einer Wiese in der Nähe des dortigen Feuerwehrgerätehauses aufschlagen. Die sanitären Anlagen wurden bei der seit mehr als 25 Jahren befreundeten Wehr genutzt. In der dortigen Fahrzeughalle bauten wir auch unsere Küche mit der erst kürzlich zum Jubiläum bekommen großen Pfanne auf. So gut ausgestattet, konnten wir uns gut selbst versorgen und bereiteten einige leckere Essen zu.

Das Wetter meinte es leider nicht ganz so gut mit der Jugendfeuerwehr Marbach. Dennoch oder gerade des wegen, war das Programm hervorragend. Nachdem am ersten Tag noch bei trockenem Wetter die Zelte aufgebaut wurden, ging es am Sonntagnachmittag an den Ammersee zum Baden. Leider waren wir nicht die einzigen, die den einzigen richtig sonnigen Tag zum Baden nutzten. Das Wasser war dennoch schön erfrischend.

Ein Feuerwehrauto bauen als Wochenaufgabe

Den regnerischen Montag konnten die Jugendlichen nutzen um ihre Wochenaufgabe zu beginnen. Diesmal galt es ein Feuerwehrauto zu bauen, das fährt und spritzt. Dazu hatten die Jugendlichen die Möglichkeit über ein Tauschspiel Gegenstände einzutauschen. Zum Start gab es unter Anderem eine Rolle Klopapier und ein Päckchen Salatdressing. Für die Betreuer war es interessant zu sehen, welche Gegenstände die Jugendlichen von ihren Tauschpartnern mit brachten. Bis zum Wochenende bastelten die zwei Gruppen sehr schöne Feuerwehrfahrzeuge, welche die geforderten Aufgaben sogar übertrafen. Bei einer Übung am Freitagnachmittag wurden die Fahrzeuge präsentiert. Aufgrund der Kreativität beider Gruppen fiel es den Betreuern sehr schwer zu entscheiden, welches der beiden Fahrzeuge den ersten Platz gewinnt. Mit Hilfe eines Bewertungsbogens wurde die Gruppe um Tamara (Bild 29) ganz knapp vor der Gruppe um Niklas (Bild 30) erster. Die Mitglieder der erstplatzierten Gruppe erhielten jeweils eine Freikarte für den Europapark in Rust. Aber auch die anderen sollten für ihre Mühe belohnt werden und bekamen jeweils eine Karte für den Erlebnispark Tripstrill.

Am Dienstag stand ein Besuch in den Bavaria Filmstudios auf dem Programm. Dabei durften einige der Jugendlichen sich auch mal als Schauspieler oder Wettermoderator probieren.

Den verregneten Mittwoch haben wir in der Therme Erding verbracht. Hier probierten wir die unzähligen Rutschen aus und versuchten den Rekord im Schnellrutschen zu brechen.

Donnerstags waren wir tagsüber auf dem Zeltplatz und bekamen Abends eine Führung vom Landsberger Nachtwärter.

Lagerfeuer und Fahnenklau gehört natürlich auch dazu

Zu jedem guten Zeltlager gehört natürlich auch ein Lagerfeuer, an welchem wird die Abende verbrachten. Meist sogar mit Gästen. Während an ein paar Abenden einige Kameraden der Hagenheimer Wehr vorbei schauten, bekamen wir auch Besuch aus Marbach. Gleich zwei Mal versuchten ehemalige Jugendliche beim so genannten Überfall die Zeltlagerfahne zu stehlen. Dabei blieben sie beide Male aufgrund der von den Jugendlichen organisierten Nachtwache erfolglos. Das hagenheimer Kommandantenpaar schaffte es jedoch mit einem kleinen Trick die Fahne zu stehlen. Am nächsten Tag gelang es auch den Kindern und Nichten des Kommandanten in einem unbeobachteten Augenblick die Fahne zu klauen. Beide mal wurde ein schriftlicher Tauschvertrag von beiden Seiten unterschrieben um die Fahne zurück zu bekommen. Der erste Vertag sah vor, dass das Feuerwehrhaus nach der Woche blitzeblank geputzt wird. Da das ja sowieso selbstverständlich ist musste zusätzlich auch noch das Hagenheimer Löschfahrzeug geputzt werden. Das erledigten wir im Zuge des Gerätehausputzes am Samstag vor unserer Abreise. Der zweite Vertag sieht vor, dass die Fahenendiebe bei ihrem nächsten Besuch in Marbach vor der Feuerwache in Marbach zelten dürfen und dort Frühstück serviert bekommen. Das machen wir doch gerne und freuen uns schon auf den Besuch. 

 

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